Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 16. Oktober 2020 11:30 Uhr
Kreis Höxter: Wieder neue Coronafälle
Donnerstag, 15. Oktober 2020 11:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter hat am heutigen Donnerstagmorgen die neuen Coronazahlen für den Kreis Höxter veröffentlicht und demnach ist die Anzahl der aktiven Coronainfektionen binnen einer Woche um mehr als den doppelten Wert angestiegen! Waren vergangenen Donnerstag 12 aktive Infektionen bekannt, sind es heute 28 Fälle. Damit einhergehend ist der 7-Tages-Inzidenz auf 15,5 angestiegen. Insgesamt sind aktuell 472 Fälle bekannt - vergangenen Donnerstag waren es 449. Die Zahl der bisher genesenen liegt bei 425. Weiterhin sind 19 Personen verstorben.

Infektionen in der Übersicht:

  • Bad Driburg 7
  • Beverungen 0
  • Borgentreich 5
  • Brakel 3
  • Höxter 3
  • Marienmünster 0
  • Nieheim 0
  • Steinheim 4
  • Warburg 3
  • Willebadessen 3
Donnerstag, 08. Oktober 2020 14:28 Uhr

Kreis Höxter (red). „Eine Person aus Höxter, die zuvor positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet worden war, ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Die Person lebte nicht in einer Einrichtung. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Höxter 19 Personen (Stand 8. Oktober 9 Uhr) verstorben, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden“, erklärte der Kreis Höxter. Insgesamt 449 Fälle seit dem Anbeginn der Pandemie hat der Kreis Höxter Stand Donnerstagmorgen zu vermelden. 418 Personen sind genesen, sodass aktuell 12 aktive Infektionen bekannt sind.

Donnerstag, 08. Oktober 2020 09:42 Uhr

Berlin (red). Erstmals seit langer Zeit hat Deutschland mehr als 4.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden zu vermelden. Zuletzt wurde ein Wert dieser Größenordnung Mitte April dieses Jahres erreicht. Auch hält sich die Tendenz steigender Corona-Neuinfektionen weiter, nach das RKI am heutigen Morgen 4.058 neue Fälle vermeldet hat. Erst gestern meldete das RKI einen neuen Höchstwert (2.828) nach dem Lockdown. 

Besonders betroffen in den vergangenen 24 Stunden sind NRW (+1.056 Neuinfektionen), auch Baden-Württemberg (+652), Bayern (+653) oder Berlin (+378). Niedersachsen hat 287 neue Fälle seit gestern zu vermelden.

Auch der 7-Tages-Inzidenz erreicht in den Bundesländern teilweise sehr hohe Werte - Bremen liegt zurzeit bei 49,5 und Berlin bei 46. Zudem liegen Baden-Württemberg (20,6), Hamburg (27,1), Hessen (23) und Nordrhein-Westfalen (27) über dem Bundesdurchschnitt von 20,2. 

Im Vergleich: Mitte August lagen die Höchstwerte bei den Neuinfektionen bei ca. 1.400 und des 7-Tages-Inzidenz lag bundesweit bei 8,9.

Dienstag, 06. Oktober 2020 11:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Nur noch neun aktive Coronainfektionen vermeldet der Kreis Höxter am Dienstagmorgen. Damit ist die Anzahl der zurzeit mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Personen seit dem 28. September von 18 auf neun Fälle gesunken. Seit dem Montag der vergangenen Woche stieg die Anzahl der Gesamtfälle im Kreis Höxter von 440 auf 446, gleichzeitig stieg die Anzahl der Genesenen von 404 auf 419.

Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 2,82 und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 17,8.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht (Vergleichswerte vom 28. September): Bad Driburg (2/-3), Beverungen (0/-1), Borgentreich (1/-2), Brakel (1/+1), Höxter (1/-1), Marienmünster (0/-1), Nieheim (0/-2), Steinheim (2/-2) und Willebadessen (1/+1) und Warburg (1/+1).

Blaulicht
Montag, 19. Oktober 2020 14:18 Uhr
Telefonische Beratung am „Tag des Einbruchs“ Fachberater der Polizei Höxter am 25. Oktober erreichbar
Sonntag, 18. Oktober 2020 11:36 Uhr

Nieheim (red). Am Freitag, dem 16. Oktober gegen 18.55 Uhr kam es in Nieheim in Höhe des Gewerbegebietes "Alersfelde" zu einem Verkehrsunfall mit Flucht. Nach Ermittlungen der Polizei befuhr ein unbekannter Fahrzeugführer die "Bredenborner Straße" aus Richtung Nieheim kommend und beabsichtigte nach rechts in die Straße "Alersfelde" einzubiegen.

Dabei überfuhr er die dortige Verkehrsinsel und zerstörte ein auf der Verkehrsinsel befindliches Verkehrszeichen. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, setzte der Fahrzeugführer seine Fahrt fort. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 800 Euro. Wer kann Hinweise auf den Verursacher geben? Hinweise an die Polizei Höxter unter 05271/9620.

Freitag, 16. Oktober 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt sechs Unfälle mit Wildbeteiligung innerhalb von 90 Minuten aufnehmen. Die Unfälle ereigneten sich von 6:20 Uhr bis 7:50 Uhr und verteilen sich gleichmäßig über alle Gebiete des Kreises. Ein siebter Wildunfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr. In allen Fällen entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam zu fahren.

Montag, 12. Oktober 2020 10:45 Uhr

Bergheim (red). Am Samstagnachmittag ist kurz vor Bergheim ein Motorradfahrer auf einer Ölspur ausgerutscht und gestürzt. Der 44-jährige Zweiradfahrer befuhr die außerhalb von Bergheim gelegene Landstraße 616, er war zuvor von der Bundesstraße 252 kommend in Richtung Bergheim eingebogen. Kurz nach der Einmündung auf die L616 überholte er einen 33- jährigen vor ihm befindlichen Pkw-Fahrer.

Mutmaßlich aufgrund auslaufenden Betriebsöls aus seinem eigenen Fahrzeug rutschte er seitlich weg und stürzte. Das Motorrad kollidierte seitlich mit dem Pkw, der Pkw selbst blieb dabei unbeschädigt. Am Motorrad entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von 2.000 Euro. Der Motorradfahrer erlitt leichte Verletzungen. Sein nicht mehr fahrbereites Zweirad musste vom Ort abgeschleppt werden. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr gebunden, hierzu musste die L616 kurzzeitig gesperrt werden.

Samstag, 10. Oktober 2020 11:35 Uhr

Marienmünster/Höxter (red). In Kooperation mit der Kreispolizeibehörde Höxter bietet die VHS Höxter-Marienmünster diese wichtige Informationsveranstaltung an. Das Telefon klingelt. Eine unbekannte Stimme meldet sich. Sie behauptet ein Enkel zu sein oder womöglich ein Polizeibeamter. Wie verhält man sich richtig, um nicht Opfer von Betrügern am Telefon oder an der Haustür zu werden?

Der Vortrag von Katharina Willberg, Präventionsberaterin im Kriminalkommissariat, richtet sich an Senioren und Seniorinnen und bietet neben Informationen zum Täterverhalten wichtige Verhaltensempfehlungen, um Straftaten vorzubeugen. Ziel der Kreispolizeibehörde Höxter ist es, auf die Gefahren aufmerksam zu machen und ein realistisches Kriminalitätsbild zu vermitteln.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22.10. um 15 Uhr in Höxter im Haus der VHS und am Montag, 9.11. um 15 Uhr im Haus des Gastes in Vörden statt. Interessenten melden sich bitte bis zum 15.10. für die Information in Höxter bzw. 2.11. für die Information in Vörden bei der VHS unter Tel 05271 9634303 oder www.vhs-hoexter.de an, da der Vortrag nur bei einer Mindestteilnehmerzahl stattfindet!

Politik
Montag, 28. September 2020 14:30 Uhr
Bürgermeisterstichwahl: Johannes Schlütz geht als Sieger aus Duell mit Rainer Vidal hervor
Mittwoch, 23. September 2020 10:57 Uhr

Marienmünster (red). „Nach der Wahl in Marienmünster ist vor der Wahl“, so Stefanie Pohlmeier, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Dieser trifft sich am Freitag, 25. September, 18.30 Uhr, im Klosterkrug, Abtei. Der Rückblick auf die Kommunalwahl und der Ausblick auf die Bürgermeister-Stichwahl sind Schwerpunkte der Mitgliederversammlung. Außerdem entwickelt die SPD Marienmünster Perspektiven für die kommunalpolitische Arbeit 2020/21. Über die Positionierung zur Bürgermeisterwahl hat sich der sozialdemokratische Ortsverein schon vorab verständigt. Die SPD wird zur Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag in Marienmünster nur eine Empfehlung geben: „Wählen gehen!“ Helmut Lensdorf, Co-Vorsitzender des Ortsvereins, erläutert: „Wir geben keine Wahlunterstützung für einen der beiden Kandidaten. Sie hatten genug Zeit, sich vorzustellen. Die Bürgerinnen und Bürger brauchen jetzt keine Belehrungen der Parteien.“ Stefanie Pohlmeier wirft einen Blick auf die neue Ratsarbeit: „Die SPD wird innovative Projekte unterstützen.“

Montag, 14. September 2020 13:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Neben einem neuen Landrat haben die Wählerinnen und Wähler innerhalb der Stadtteile im Kreis Höxter auch eine Bürgermeisterschaftswahl durchgeführt.

Wirtschaft
Donnerstag, 15. Oktober 2020 11:26 Uhr
AOK: Gute Nachricht für Versicherte im Kreis Höxter: Höherer Zuschuss für Zahnersatz von der Krankenkasse ab Oktober
Donnerstag, 08. Oktober 2020 10:37 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit einer neuen Geschäftsführerin geht die Kommunale Gesundheitskonferenz des Kreises Höxter in die Zukunft: Caroline Fechner hat das Amt von Alfred Wiemers übernommen. Landrat Friedhelm Spieker und Kreisdirektor Klaus Schumacher als Vorsitzender der Gesundheitskonferenz sprachen dem „Mann der ersten Stunde“, der nach knapp 20 Jahren als Geschäftsführer aus seiner aktiven Dienstzeit ausgeschieden ist, ihren Dank aus und wünschten Nachfolgerin Caroline Fechner viel Erfolg für ihre neue Tätigkeit.

Alfred Wiemers habe sein Amt mit großem Engagement und umfassender fachlicher Kompetenz ausgefüllt, sagte Spieker. „Seit der Gründung haben Sie die Gesundheitskonferenz mit Ihrer Persönlichkeit in besonderer Weise geprägt.“ In all den Jahren konnte man merken, dass ihm die Gesundheitskonferenz immer eine Herzensangelegenheit gewesen sei. Mit „Dienst nach Vorschrift“ wäre die Erfolgsgeschichte der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Kreis Höxter nicht geschrieben worden, stellte der Landrat fest.

Nach deren Gründung lag der thematische Schwerpunkt zunächst auf den Selbsthilfegruppen. Alfred Wiemers habe immer ein offenes Ohr für die unzähligen Selbsthilfegruppen im Kreis Höxter gehabt. „Sie waren stets bereit – ganz besonders auch bei Neugründungen – den engagierten Ehrenamtlichen mit Ihrem Wissen und guten Ratschlägen hilfreich zur Seite zu stehen“, so Kreisdirektor Klaus Schumacher. Der „Tag der Darmgesundheit“ am 9. April 2005 habe den grandiosen Auftakt für eine Reihe von Informationsveranstaltungen gebildet, bei dem Themen wie zum Beispiel „Demenz“, „Früherkennung“, „Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen“ oder „Depressionen“ im Mittelpunkt standen. Immer wieder ist es dabei gelungen, den Menschen die große heimische medizinische Kompetenz deutlich zu machen.

Alfred Wiemers brachte noch einmal zum Ausdruck, dass ihm die Tätigkeit als Geschäftsführer der Kommunalen Gesundheitskonferenz auch deshalb so großen Spaß gemacht habe, weil ihm das Wohl der Menschen im Kreis Höxter immer wichtig war und – fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu – weil er seine Leidenschaft ausleben konnte, Dinge auf die Schiene zu setzen und zu organisieren. Er dankte dabei ganz besonders allen Mitgliedern der Gesundheitskonferenz für die sehr gute Zusammenarbeit.

Sowohl die Verabschiedung von Alfred Wiemers als auch die Vorstellung von Caroline Fechner als neue Geschäftsführerin seien in einem ganz anderen Rahmen geplant gewesen, erläuterte Gesundheitskonferenz-Vorsitzender Klaus Schumacher, „doch Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Caroline Fechner ist seit 2015 beim Kreis Höxter, hat neben einer Ausbildung zur Physiotherapeutin Management im Gesundheits- und Sozialwesen studiert und ist der Gesundheitskonferenz schon gut bekannt. Seit 2017 war sie Stellvertreterin von Wiemers und hat die Neuausrichtung der Gesundheitskonferenz genauso begleitet wie laufende Projekte im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention.

Klaus Schumacher machte noch einmal die Ziele der Kommunalen Gesundheitskonferenz für die nächsten fünf Jahre deutlich. So sollen funktionsfähige kommunale Koordinations- und Kooperationsstrukturen aufgebaut werden, die optimale Voraussetzungen für die Entwicklung von qualitätsgesicherten, nachhaltigen und bedarfsorientierten Angeboten zur Gesundheitsförderung und Prävention schaffen. „Diese tragen zu einer weiteren Verbesserung der Lebensbedingungen und der Gesundheitskompetenz der Menschen im Kreis Höxter bei“, so Schumacher. „Dabei können wir auf finanzielle Unterstützung vom Bund bauen.“

Montag, 05. Oktober 2020 10:59 Uhr

Kreis Höxter (red). 40 Stunden Arbeit pro Woche und trotzdem bleibt es klamm im Portemonnaie: Aktuell arbeiten im Kreis Höxter 23 Prozent aller Vollzeit-Beschäftigten im Niedriglohnsektor. Insgesamt rund 6.300 Menschen erzielen trotz voller Stundenzahl ein Einkommen unterhalb der amtlichen Niedriglohnschwelle von derzeit 2.350 Euro brutto im Monat (Wert für Westdeutschland). Darauf hat die Gewerkschaft IG BAU hingewiesen. Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervor.

„Dass selbst eine Vollzeitstelle häufig nicht ausreicht, um finanziell halbwegs abgesichert zu sein, ist alarmierend“, sagt Sabine Katzsche-Döring, Bezirksvorsitzende der IG BAU Ostwestfalen-Lippe. In der Region zählten unter anderem die Landwirtschaft, die Gebäudereinigung und die Floristik zu den Branchen, in denen besonders wenig gezahlt werde. Grund dafür sei auch die schwindende Tarifbindung. „Je mehr Firmen aus Tarifverträgen aussteigen, desto schlechtere Karten haben die Beschäftigten. Es droht eine immer tiefere Spaltung des Arbeitsmarktes“, warnt Katzsche-Döring. Diese werde durch die Corona-Pandemie teils verschärft: Beschäftigte im Handwerk könnten nur selten Homeoffice machen. Wegen hoher Mieten in den Städten müssten sie zudem oft weite Pendelwege in Kauf nehmen.

Die Gewerkschafterin ruft die Unternehmen im Kreis dazu auf, sich zu Mitbestimmung und Tarifautonomie zu bekennen: „Die Sozialpartnerschaft ist ein Erfolgsmodell, das den Beschäftigten – und den Betrieben – über Jahrzehnte wachsenden Wohlstand beschert hat. Sie darf nicht unter die Räder kommen.“ Nach Untersuchungen der Hans-BöcklerStiftung profitieren davon auch die Firmen. In tarifgebundenen Unternehmen steige die Produktivität, Mitarbeiter seien motivierter.

„Aber auch die Politik ist am Zug. Sie sollte mehr für die Tarifbindung tun“, erklärt Katzsche-Döring und nennt das Beispiel des Maler- und Lackiererhandwerks: Dort haben Gesellen Anspruch auf einen tariflichen Mindestlohn von 13,50 Euro pro Stunde. Diese Lohnuntergrenze wurde von der Politik für die ganze Branche zur Pflicht gemacht. Zum Vergleich: Der gesetzliche Mindestlohn liegt aktuell bei 9,35 Euro pro Stunde. „Klar ist aber auch: Je mehr Menschen sich in den Gewerkschaften engagieren, desto mehr lässt sich gegenüber den Arbeitgebern herausholen“, so Katzsche-Döring.

Foto: IG BAU

Sport
Montag, 12. Oktober 2020 10:30 Uhr
Jetzt anmelden für Basis-Modul im November: Kreis Höxter setzt auf Integration durch Sport: Übungsleiter-Ausbildung wird gefördert
Mittwoch, 30. September 2020 10:52 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). „Wir haben einen LAUF!“ - Die Schiedsrichtervereinigung Höxter nimmt in diesem Jahr am Intersport Clubrun teil und ersetzt damit das beliebte Schiedsrichter-Turnier inm der Warburger Oktoberwoche.

Seit 42 Jahren in Folge findet in der ersten Oktoberwoche das beliebte SchiedsrichterOktoberwochen-Turnier statt, auf das man sich schon ein Jahr im Voraus freuen. Dazu kommen Schiedsrichter-Mannschaften aus ganz Deutschland in den Kreis gereist und erleben mit ein abwechslungsreiches Wochenende mit viel Fußball, Feiern und einer Menge Spaß. Den aktuellen Umständen geschuldet muss das Turnier dieses Jahr leider ausfallen.

Die Schiedsrichter aus dem Kreis Höxter finden jedoch, dass dieser „Lauf“ nicht abreißen darf. Und genau deshalb hat man sich überlegt, einen Lauf zu organisieren, an dem alle gemeinsam virtuell teilnehmen und sich sportlich messen können. „Daher nehmen wir an dem Intersport Clubrun am 3. Oktober 2020 statt“, so die Schiedsrichtervereinigung, „wir möchten gerne alle Vereine und Sportler im Kreis Höxter und darüber hinaus einladen, am 3. Oktober am Intersport ClubRun teilzunehmen, denn die Startgebühr geht an unseren Verein!“

Organisiert wird der Clubrun von Intersport. Intersport hat für die Veranstaltung eine App entwickelt, die sich automatisch mit diversen Trackern (zB. Garmin, Polar, Suunto, Fitbit, Google Health, Apple Health) synchronisiert. Deshalb kann man überall laufen, ob auf der asphaltierten Lieblingsstrecke, im Wald oder auf der Tartanbahn. Wann findet der Clubrun statt und welche Distanzen gibt es? Am Tag der Deutschen Einheit – 3. Oktober – können Interessierte zwischen 6 und 18 Uhr die gewählte Distanz laufen.

In der App werden dann alle Zeiten zu einer Ergebnisliste (inkl. Altersklassenauswertung) zusammengeführt und stehen um 20 Uhr zur Verfügung. Es stehen folgende Distanzen zur Auswahl: 2, 5 und 10 Kilometer sowie ein Halbmarathon, Marathon und „Sky is the limit“. Bei der Sky is the limit-Distanz kann man zwischen 6 und 18 Uhr so viele Kilometer am Stück laufen wie möglich. Welche Distanz man laufen will, wählt man vorab bei der Anmeldung aus.

Die Teilnahme ist für Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos, für 16 bis 18-Jährige kostet die Teilnahme 3 Euro, ab 18 Jahre fünf Euro. Hier geht’s zur Anmeldung: https://run.intersport.de/clubrun

Am 03. Oktober könnt ihr dann in der App unseren Verein als Spendenempfänger auswählen. Wir freuen uns über viele Läuferinnen und Läufer für die Schiedsrichtervereinigung Höxter.

Freitag, 25. September 2020 11:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Fußballserie 2020/2021 hat gerade erst begonnen, schon musste sich das Sportgericht 16 Höxter mit einem unschönen Fall beschäftigen. Nachfolgend dazu die Pressemitteilung des Fußballkreises Höxter im Wortlaut:

Am 28. August kam es auf dem Sportplatz in Daseburg im Wettbewerb Kreispokal zur Begegnung zwischen dem SV Preußen-Daseburg und der SG Brenkhausen-Bosseborn-Ovenhausen.

In dem spannenden Match stand es am Ende der regulären Spielzeit 1:1, was auch der Spielstand zur Halbzeit war. Entschieden wurde die Partie erst durch ein Elfmeterschießen, was Preußen Daseburg mit 5:3 für sich entschied.

Doch bevor es zum Elfmeterschießen kam, ereignete sich in der 86. Minute leider eine unschöne Situation. In einem Zweikampf foulte ein Daseburger Spieler nach Bewertung des Schiedsrichters derartig hart, dass er ihn mit der roten Karte des Feldes verwies. Aufgrund des harten Einsteigens des Daseburger Spielers sah sich ein Brenkäuser Spieler veranlasst, zu diesem zu rennen, um ihn zur Rede zu stellen. Im Zuge dieses Disputes kam es zum Zusammenstoß mit den Köpfen zwischen beiden Spielern. Dieser Vorfall war nun am 23. September Gegenstand der mündlichen Verhandlung unter Corona-Bedingungen in der Kreisgeschäftsstelle des FLVW-Sportkreises Höxter in Bad Driburg.

Während der Daseburger Spieler behauptete, es habe sich bei dem Vorfall um einen unbeabsichtigten unglücklichen Zusammenstoß gehandelt, hatte das Sportgericht unter der Leitung des Vorsitzenden Gerd Thöne zum Ende der Beweisaufnahme keinerlei Zweifel daran, dass dies nicht so war, sondern dass es sich um eine vorsätzliche gewaltsame Handlung seitens des Daseburger Spielers in Form einer „Kopfnuss“ gegen seinen Gegenspieler gehandelt hat. Dieses hatte zur Folge, dass der Spieler für 20 Spiele in den Wettbewerben Meisterschaft und Pokal durch das Sportgericht gesperrt worden ist.

Neu ist in diesem Zusammenhang, dass die Sperren seit Beginn der Saison nicht mehr zeitlich ausgesprochen werden, sondern in Form der Anzahl. Dies hat zur Folge, dass die Sperren in der Winter- oder Sommerpause mitgenommen werden und evtl. nach der Pause weiter abgebaut werden müssen. Das gilt selbst bei einem Vereinswechsel. Der Vorsitzende des Kreissportgerichtes weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass jeder Spieler damit rechnen muss, im Verlaufe eines sportlich fairen Wettkampfes Opfer einer Verletzung zu werden, doch niemand muss in Kauf nehmen, beleidigt zu werden oder gar gewaltsame Handlungen gegen sich ergehen lassen zu müssen.

Daher wird es immer empfindliche Bestrafungen geben, wenn solche Handlungen abseits des Ballgeschehens erfolgen. Gewalt in jeglicher Form hat auf Sportplätzen nichts verloren. Dort sind auch die Strafgesetzbücher nicht ausgeschaltet, sodass es bei entsprechenden Anzeigen auch durch die Staatsanwaltschaft und Gerichte oft genug empfindliche Bestrafungen gegeben hat.

Der Vorsitzende des Sportgerichtes berichtet in diesem Zusammenhang von zwei weiteren Fällen, die zwar nicht Gegenstand des Verfahrens am 23. September waren, sich aber auch kürzlich ereignet haben. So wurde der FC Peckelsheim-Eissen-Löwen durch das Sportgericht mit einer Geldstrafe in Höhe von 100 Euro belegt, weil jugendliche Anhänger des Vereins anlässig des Pokalspiels am 22.08.2020 in Vinsebeck Bengalos gezündet hatten.

Ein weiterer Vorfall ereignet sich am 06.09.2020 in der Partie zwischen der SG Scherfede-RimbeckWrexen II und dem SV Herste. Hier wird ein Herster Spieler beschuldigt, 2 Gegenspieler diskriminierend beleidigt zu haben. Für diese Fälle sieht die Rechts- und Verfahrensordnung vor, dass die Bearbeitung durch das Verbandssportgericht des FLVW bearbeitet wird. Zwischenzeitlich wurde das Verfahren durch das Verbandssportgericht auch übernommen und wird dort bearbeitet. Eine Entscheidung ist bislang dort noch nicht ergangen. Auszuschließen ist auch nicht, dass es diesbezüglich eine mündliche Verhandlung in Kaiserau geben wird, wenn es nicht im schriftlichen Verfahren abgehandelt werden kann.

Panorama
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr
Die heimische Wirtschaft steht zum Flughafen Paderborn/Lippstadt
Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

Donnerstag, 23. Juli 2020 11:20 Uhr

Paderborn (red). Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) begrüßt die Wiederaufnahme der täglichen Flugverbindung zwischen dem Flughafen Paderborn/Lippstadt und der bayerischen Landeshauptstadt München durch die Lufthansa. Der Flughafen München bildet ein wichtiges Drehkreuz für Flüge in alle Welt und ist laut IHK insbesondere für den ostwestfälischen Wirtschaftsverkehr von großer Bedeutung.

Mit einer täglichen Verbindung ist man von den früheren fünf täglichen Verbindungen zwar noch weit entfernt, allerdings ist es nach Einschätzung der IHK ein Schritt zur Rückkehr in die Normalität. Der Luftverkehr in Deutschland und weltweit leidet corona-bedingt unter drastischen Rückgängen. Viele Länder außerhalb der EU gelten als Risikogebiete, in die es keine Flugverbindungen gibt. Allerdings ändern sich die Einstufungen häufig kurzfristig. Die IHK hofft daher, dass in Kürze immer mehr Geschäftsreisen auch außerhalb der EU möglich sein werden. Darauf gilt es, sich vorzubereiten.

Ostwestfalen verfügt über viele international erfolgreiche Unternehmen, die in engem Austausch mit ihren Kunden und Lieferanten weltweit stehen. Um auch weiterhin Erfolg auf den internationalen Märkten vorweisen zu können, brauchen die Unternehmen schnelle Flugverbindungen zu den wichtigen Destinationen weltweit. Das kann der Flughafen Paderborn/Lippstadt über das Drehkreuz München leisten. Daher ist diese Verbindung für den Geschäftsreiseverkehr so eminent wichtig. 

Ohne staatliche Hilfe wird es allerdings für den Flughafen Paderborn/Lippstadt kaum möglich sein – wie für fast alle anderen Regionalflughäfen in Deutschland auch – ohne größere Einschnitte durch die Corona-Krise zu kommen. Deshalb fordert die IHK die Landes- und Bundesregierung auf, Flughäfen wie den in Paderborn/Lippstadt unter den Corona-Rettungsschirm zu stellen. Außerdem fordert die IHK das Bundesverkehrsministerium auf, die zugesagte Übernahme der Kosten für die Flugsicherung jetzt auch schnell umzusetzen.

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