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Region Aktiv
Sonntag, 27. Mai 2018 12:18 Uhr
Großer Ansturm bei Eröffnung der Modellbundesbahn in Brakel – Investoren zeigen sich glücklich über Gelingen – Die „44“ begeistert Menschen entlang der Strecke
Sonntag, 27. Mai 2018 08:13 Uhr

Kreis Höxter (red). Durch die kurvenreichen Straßen Lippes und Höxters, vorbei an malerischen Dörfern und natürlich auf den Köterberg führt eine besondere Ausfahrt der Johanniter für Motorrad-Fans. „Neben viel Spaß und einer tollen Gemeinschaft bieten wir den Ausfahrt-Teilnehmern einen einzigartigen Erste-Hilfe-Kurs“, freut sich Wolfgang Grüneberg, Ausbilder und Leiter der Motorradstaffel Johanniter-Regionalverband Lippe-Höxter.

Kunstblut und Schauspieler ersetzen bei diesem Kurs Tafel und Papier und die Straßen werden zum Klassenraum. Unter der erfahrenen Führung der Johanniter-Motorradstaffel, die normalerweise im Katastrophenschutz eingesetzt wird, starten die Teilnehmer die gemeinsame Ausfahrt. An verschiedenen Stationen, die auf der Strecke verteilt sind, halten die Biker an, um eine Erste-Hilfe-Situation zu lösen. Von Knochenbrüchen über Helmabnahme nach einem Sturz vom Zweirad bis zur Wiederbelebung reichen die gebotenen Szenarien. „Ein ganzes Team unserer Ehrenamtlichen sorgt dafür, dass die Unfallsituationen möglichst realistisch wirken, das sorgt für viel Spannung und Adrenalin!“, verspricht Grüneberg. 

Der nächste First Aid Highway findet am Sonntag, 17. Juni statt von 9 bis ca. 18 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Fahrer beschränkt. Treffpunkt ist die Geschäftsstelle des Johanniter-Regionalverbandes Lippe-Höxter, Am Diestelbach 5-7, 32825 Blomberg. Der Kurs kostet 75 Euro, Mittagessen und Getränke sind im Preis mit inbegriffen. Ein eigenes Motorrad und entsprechende Schutzbekleidung sind mitzubringen. Anmeldung ist zwingend notwendig und ab sofort möglich unter: 05235/ 95908-22 oder unter www.johanniter.de/az-lippe-hoexter.

Foto: Johanniter

Freitag, 25. Mai 2018 12:50 Uhr

Steinheim/Kreis Höxter (red). Sechs Kunstschaffende aus dem Kreis Höxter beteiligen sich an der Aktion „Offene Ateliers Paderborn und Umgebung 2018“ und laden am 2. und 3. Juni ein zu einem Blick auf ihren Arbeitsplatz. In Steinheim sind es Elisabeth Brosterhus, Burkhard Meyer und Petra Fleckenstein-Pfeifer, in Bad Driburg Norbert Böckmann, Nicole Drude und Renate Ortner. Je eine ihrer Arbeiten wird derzeit im Kunstverein Paderborn gezeigt – wo alle der 33 an dieser Initiative beteiligten Ateliers bis zum 3.Juni vorgestellt werden.

Am Samstag, den 2. Juni werden die Ateliers von 15 bis 19 Uhr geöffnet, am Sonntag, den 3. Juni dann ganztags von 11 bis 18 Uhr . Ein informativer „Kunstkoffer“ mit Postkarten aller teilnehmenden Künstler weist Wegbeschreibungen und Sonderführungen auf und ist bei den Künstlern und der Tourismusinformation in Bad Driburg erhältlich. Alle Informationen finden sich auch unter www.oa-pb.de. Besonderheit in Steinheim: am Sonntag liest Elisabeth Brosterhus um 15.30 Uhr aus "Der Wüstenmaler" (von Carsten Westphal) und Selma spielt eigene Kompositionen dazu auf Gitarre.

Foto: Heiko Nowack

Donnerstag, 24. Mai 2018 13:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Viele Eigentümer von Photovoltaik-Anlagen fragen sich, wie sie diese ab 2021 nach dem Auslaufen der Förderungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) noch weiter nutzen können. Deshalb laden der Kreis Höxter und der Maschinenring Höxter am Donnerstag, 7. Juni, zu einem Energieforum ein. Die Info-Veranstaltung ist kostenlos und findet ab 18.30 Uhr im Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel, Klöckerstraße 10, statt.

Mit dem 1. Januar 2021 endet bei den ersten Photovoltaikanlagen mit EEG-Förderung der Zeitraum für die staatliche Vergütung für die Stromeinspeisung. Ein Anspruch auf Netzanbindung und Abnahme des in der Photovoltaik-Anlage erzeugten Stroms besteht auch weiterhin. Die Betreiber der Anlagen können den Strom dann entweder weiter in das Netz einspeisen und verkaufen oder selber nutzen, um zum Beispiel ihre Warmwasserversorgung zu optimieren und so Energiekosten zu sparen. Auch ein Elektroauto könnte mit dem eigenen Strom vom Dach aufgeladen werden

„Mit dem Energieforum möchten wir die Betreiber über die verschiedenen Möglichkeiten informieren, wie sie ihre Photovoltaik-Anlagen auch nach Ablauf der staatlichen Förderungszeit weiter nutzen können. Ebenso werden Themen wie Batteriespeichertechnik und Elektromobilität von fachkundigen Referenten von Westfalen Weser Energie und der Verbraucherzentrale NRW erläutert“, sagt Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Planen, Bauen des Kreises Höxter.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt Micha Loewen vom Betriebshilfsdienst & Maschinenring Höxter-Warburg unter der Telefonnummer 05272/355 755. Anmeldung sind per E-Mail an klimaschutz@kreis-hoexter.de möglich.

Auch nach dem Ablauf des staatlichen Förderungszeitraumes können Photovoltaikanlagen genutzt werden, um zum Beispiel die eigenen Energiekosten zu senken. Fragen rund um dieses Thema werden am Donnerstag, 7. Juni, im Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel bei einem Energieforum beantwortet. Dazu laden Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Planen, Bauen des Kreises Höxter und Micha Loewen vom Betriebshilfsdienst & Maschinenring Höxter-Warburg herzlich ein.

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 24. Mai 2018 10:24 Uhr

Steinheim (red). Bis zu 26 Grad Celsius in Steinheim versprechen die Meteorologen für den kommenden Samstag, 26. Mai. Bestes Wetter, um die neue Badesaison im Steinheimer Freibad zu eröffnen. Ab Samstag, 10 Uhr, öffnen erstmals in diesem Jahr die Türen und laden zu Badespaß ein. Grundsätzlich hat das Freibad montags bis freitags von 14 bis 19:30 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 10 bis 19:30 Uhr für Gäste geöffnet. Frühschwimmer können von Dienstag bis Donnerstag das Bad von 6 bis 9 Uhr nutzen. Sollte die Witterung einmal schlecht sein, können Badegäste trotzdem das Freibad in der Zeit von 17:30 bis 19:30 Uhr aufsuchen.

Öffnungszeiten in den Sommerferien

In den diesjährigen Sommerferien in Nordrhein-Westfalen vom 16. Juli bis 28. August hat das Freibad nach Angaben der Stadt Steinheim dienstags, mittwochs und freitags bereits am 10 Uhr geöffnet. Montags und donnerstags öffnet das Bad aufgrund von Reinigungsarbeiten um 12 Uhr

Eintrittspreise

Besucher ab 18 Jahren zahlen pro Eintritt drei Euro. Kinder und Jugendliche sowie Schüler und Studenten zahlen zwei Euro, Auszubildende können von der Ermäßigung keinen Gebrauch machen. Kinder bis zum dritten Lebensjahr haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Verstärkung gesucht

Auch das Freibadteam sucht dringend Unterstützung, um die hauptberuflichen Aufsichtskräfte zu unterstützen, wenn viele Gäste im Freibad zugegen sind. Voraussetzung hierfür sei die Vollendung des 18. Lebensjahres und der Besitz des DLRG-Rettungsscheines in Silber, erklärt die Stadt Steinheim im Internet.

 

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Blaulicht
Freitag, 25. Mai 2018 13:59 Uhr
Nach Bergung eines verunfallten Fahrzeugs: Polizei sucht Zeugen
Freitag, 25. Mai 2018 07:59 Uhr

Region (red). Die Polizei Bad Pyrmont sucht Fotos einen überregional agierenden Seriendieb und Trickbetrüger. Der unbekannte Mann ist nach bisherigen Erkenntnissen insbesondere in Niedersachsen und Ostwestfalen unterwegs. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass der Unbekannte auch in anderen Regionen aktiv ist und dort seinen kriminellen Taten nachgeht.

Der Ablauf ist immer gleich: erst beklaut der Täter in Supermärkten und Discountern meist ältere Menschen. Mit den entwendeten Geldkarten sucht der Dieb anschließend Geldautomaten und hebt dort Bargeldbeträge ab bzw. kauft in Warenhäuser ein und bezahlt dort mit den geklauten Karten.

Durch die bekannten Taten zwischen Februar und April dieses Jahres sind bereits Schäden in Höhe von mehreren tausend Euro entstanden. Konkret liegen den Ermittlern registrierte Taten aus Schieder-Schwalenberg und Blomberg (Ostwestfalen-Lippe), Bad Pyrmont und Salzhemmendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont), Hannover-Südstadt und Hannover-Hainholz vor. Möglicherweise kommt der Gesuchte auch für Taten im Landkreis Hildesheim und im Heidekreis in Betracht. Der Dieb trägt in der Regel eine Kopfbedeckung (Cap oder Strickmütze) und eine Brille.

Die Fotos zeigen den Mann beim Geldabheben. Die Fotos hat nun, nachdem alternative Fahndungsmaßnahmen keinen Erfolg erbrachten, ein Richter zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben. Hinweise zum Gesuchten nimmt die Polizei in Bad Pyrmont (Tel. 05281/94060) entgegen.

Fotos: Polizei

Mittwoch, 23. Mai 2018 18:26 Uhr

Nieheim (r/mhn). Der Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt von Anis Amri im Dezember 2016 hat gezeigt: Terroristische Anschläge in Europa und Deutschland sind realer denn je. Um für einen möglichen Anschlag bestmöglich ausgebildet zu sein, trainieren die Polizisten der Kreisbehörde Höxter – wie alle Polizisten in Nordrhein-Westfalen – für den Ernstfall.

Ehemalige Grundschule bietet optimalen Rahmen für Trainings

Seit Anfang des Jahres trainieren die Polizisten der Kreispolizeibehörde Höxter in der ehemaligen Grundschule in Nieheim. Das alte, leerstehende Schulgebäude in Nieheim habe sich für die Trainingseinheiten der Beamten aus verschiedenen Gründen angeboten, erklärt ein Sprecher der Kreispolizeibehörde. Seit Anfang des Jahres wird das Gebäude für diesen Zweck genutzt. 

„Die Polizisten der Kreispolizeibehörde Höxter werden während der ‚AMOK-TE (Terrorismus/Extremismus‘-Trainings auf schwierige Situationen, die durch rücksichtslose und menschenverachtende Täter hervorgerufen werden können, eingestellt. Die zurückliegenden terroristischen Ereignisse in Europa und Deutschland haben deutlich gezeigt, dass eine intensive und frühzeitige Vorbereitung unerlässlich ist“, heißt es von Seiten der Kreispolizeibehörde.

Im Fall eines terroristisch motivierten Attentats können die Polizisten sofort konsequent eingreifen und anderen Behörden gegebenenfalls unterstützen. „Das Ziel ist, die eingreifenden Kräfte bestmöglich zu schützen“, so die Kreispolizeibehörde weiter.

Jede Sekunde würde zählen, um Menschenleben zu retten und weiteren Schaden abzuwenden. Das Warten auf Spezialeinheiten sei keine Option: Bei terroristischen Anschlägen müssten die Einsatzkräfte der Polizei, die sich unmittelbar vor Ort oder in der Nähe befinden, sofort konsequent eingreifen und zielgerichtet handeln, erklärte die Polizei Nordrhein-Westfalen bereits im Mai des vergangenen Jahres in einer Pressemitteilung.

Auf Basis dieser Anforderungen hatte das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit weiteren Verantwortlichen unterschiedlicher Polizeibehörden die Fortbildungskonzeption „Amok-TE“ erarbeitet. Das Konzept umfasst demnach die Bereiche: Rechtsfragen, etherische Fragenstellungen und Einsatztaktik. 

Ziel sei es, Interventionsmaßnahmen und Handlungsabläufe zu optimieren und damit Handlungssicherheit zu fördern. Damit einerseits die Bürgerinnen und Bürger im Extremfall geschützt werden können und andererseits die eingesetzten Beamten der Polizei gesund zu ihren Familien zurückkehren können. 

Anfang Juni werden die Trainings in der alten Grundschule in Nieheim jedoch eingestellt, da eine andere Nutzung der Schule durch die Stadt Nieheim vorgesehen ist.

Foto: Jörn George

Dienstag, 15. Mai 2018 09:06 Uhr

Nieheim (red). Auf der Bundesstraße 252 hat sich am Dienstag, 8. Mai, gegen 06.05 Uhr, ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Mercedes Sprinter beschädigt wurde und ein Unfallbeteiligter sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hat. Ein 68-jähriger Mann aus dem niedersächsischen Sulingen befuhr zur Unfallzeit die B252 mit dem Mercedes Sprinter von Nieheim in Richtung Brakel.

Als er sich zwischen den Abfahrten Steinheimer Straße und Gewerbegebiet befand, wurde er mit hoher Geschwindigkeit von einem grauen Skoda Oktavia überholt. Der Oktavia überholte trotz Gegenverkehr. Um Unfall zu vermeiden, musste sowohl der Sprinter, als auch der Gegenverkehr ausweichen. Hierbei geriet der Fahrer des Sprinters mit der rechten Fahrzeugseite an die Leitplanke. An dem Oktavia war ein Kennzeichen des Kreises Lippe (LIP) angebracht. Da zur Unfallzeit bereits reger Berufsverkehr herrschte, bittet das Verkehrskommissariat in Höxter, Tel. 05271 - 9620, Zeugen und Hinweisgeber sich zu melden. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 3000 Euro.

Foto: red

Sonntag, 13. Mai 2018 09:21 Uhr

Kreis Höxter (red). In der kommenden Woche sind vonseiten der Kreispolizeibehörde Geschwindigkeitskontrollen geplant. Am Montag in Beverungen-Amelunxen in der Ortsdurchfahrt. Einen Tag später, am Dienstag, in Brakel in der Warburger Strasse. In Borgentreich-Natzungen (L 953) werden Kontrollen am Mittwoch durchgeführt. Am Donnerstag kontrolliert die Polizei in Beverungen-Drenke ( L 837). Am Freitag folgen Kontrollen in Steinheim (L 951 - Bergheim). Auch am Wochenende wird kontrolliert: Samstag in Höxter auf der B 64 (Godelheim) und Sonntag auf der B 68 im Bereich Kleinenberg. Darüber hinaus werden durch den Streifendienst weitere Kontrollen rund um die Uhr durchgeführt, wenn dies die Einsatzlage zulasse, teile die Polizei abschließend mit.

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Politik
Samstag, 26. Mai 2018 20:27 Uhr
9. Sitzung des Bezirksausschusses Bergheim behandelt interessante Tagesordnungspunkte
Donnerstag, 24. Mai 2018 10:38 Uhr

NRW/Kreis Höxter (red). Die Landesregierung von NRW wird zum Herbst 2018 ein neues Programm im Bereich der Berufsausbildung schaffen. Das „Programm Ausbildung“ soll benachteiligten Jugendlichen und jungen Menschen mit Startschwierigkeiten eine Perspektive bieten. Durch das Programm sollen pro Jahr bis zu 1.000 neue Ausbildungsplätze entstehen. Ausbildungsbetriebe, die im Rahmen des Programms zusätzliche Ausbildungsstellen bereitstellen, werden vom Land durch eine teilweise Übernahme der Ausbildungsvergütung gefördert. Bis zu 12 Millionen Euro sind für die Förderung pro Jahr eingeplant. Ziel ist es, Jugendlichen mit mehreren Vermittlungshemmnissen eine Chance auf einen Ausbildungsabschluss zu geben. Zudem hat der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, ein Werkstattjahr eingeführt. Dieses soll dazu dienen, noch nicht ausbildungsreife Jugendliche zu qualifizieren und sie damit fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Ein möglichst hoher Praxisanteil von bis zu sechs Monaten ist hierfür vorgesehen. Das Land NRW wird für das Programm in diesem Jahr rund 14 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

„Ich freue mich, dass das Land NRW in die Ausbildung junger Menschen investiert. Wir haben einen großen Bedarf an Auszubildenden. Ich appelliere an die Unternehmen, sich für das Programm zu bewerben und neue Ausbildungsplätze zu schaffen. Nur so können wir gewährleisten, dass jeder die Chance auf einen Ausbildungsplatz bekommt und sich damit selbst vor Arbeits- und Perspektivlosigkeit sowie vor Armut schützt.“, betont der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken.

Die Programme Starthelfende und das Projekt Ausbildungsbotschafter wird es ab dem kommenden Jahr in dieser Form nicht mehr geben. Die Ansätze werden ab 2019 in angepasster Form in die Förderung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und der Kammern überführt werden.

Foto: Matthias Goeken

Mittwoch, 23. Mai 2018 11:10 Uhr

Bredenborn (red). Wenn der Ortsausschuss Bredenborn am 28. Mai zusammenkommt, soll im öffentlichen Teil der Sitzung über die 5. Änderung des Bebauungsplans Nr.1, Anträge zur Baumfällung und den Ausführungsplan zur Bushaltestelle „Höxterstraße“ gesprochen werden. Auch der Stand der Ausführung in Bezug zum Ehrenmal und die Unterhaltung „Beberbach“ werden thematisiert. Beginn der Sitzung im Feuerwehrgerätehaus ist um 19 Uhr.

Foto: Symbolfoto

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Wirtschaft
Samstag, 26. Mai 2018 12:11 Uhr
Tag der Ausbildungschance: 240 Unternehmen beteiligen sich
Mittwoch, 23. Mai 2018 11:23 Uhr

Paderborn (red). Wertvolle Kontakte, Informationen und Unternehmenspräsentationen in einem passenden Forum: Das bietet der „Know-how-Day“, zu dem die Zweigstelle Paderborn + Höxter der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) am Montag, 11. Juni 2018, junge Unternehmen aus dem Hochstift einlädt. Von 9 bis 18 Uhr gibt es Vorträge beispielsweise zu Themen der kompetenzorientierten Mitarbeiterführung, der praktischen Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung sowie der richtigen Preisfindung bis hin zur aufschlussreichen betriebswirtschaftlichen Auswertung. Das Programm richtet sich dabei vor allem an Unternehmen vom ersten bis zum fünften Jahr nach der Gründung. Veranstaltungsort ist die IHK Zweigstelle, Stedener Feld 14, 33104 Paderborn.

„Junge Unternehmen befinden sich stets auf der Suche nach Optimierungspotenzialen und brauchen eine noch intensivere Begleitung als etablierte Unternehmen, die bereits über Netzwerke verfügen“, sagt IHK-Geschäftsführer und Zweigstellenleiter Jürgen Behlke. „Deshalb unterstützen wir diese Betriebe im Hochstift bei ihren Bemühungen, einen branchenübergreifenden Know-how Transfer durchzuführen und neue Netzwerkpartner zu gewinnen.“

„Die IHK möchte insbesondere die Dynamik und Innovationskraft der Region aufzeigen, das vorhandene Potenzial stärken und weiter entwickeln“, ergänzt Dr. Claudia Auinger, stellvertretende IHK-Geschäftsführerin. 

Mit dem Vortragsprogramm sollen jungen und etablierten Unternehmen, aber auch interessierten Besuchern, zielgerichtete Informationen über die Themenbereiche Finanzmanagement, Recht, Personal & Organisation sowie Marketing gegeben werden. Ausgewählte Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen während einer fünfminütigen Präsentation und stellen dabei neue Kontaktpunkte her. Darüber hinaus wird es Sprechstunden geben, in denen Experten der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe und des Anwalt- und Notarvereins Paderborn für individuelle Fragen zur Verfügung stehen. 

Das Vortragsprogramm kann über www.ostwestfalen.ihk.de abgerufen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine verbindliche Anmeldung erforderlich bei Meike Jahnich, IHK,Tel.: 05251 1559-15, oder per E-Mail: m.jahnich@ostwestfalen.ihk.de. Über die IHK-Homepage ist ebenfalls eine Online-Anmeldung möglich: www.ostwestfalen.ihk.de > Veranstaltungen.

 

Dienstag, 22. Mai 2018 11:52 Uhr

Steinheim (red). Das Team "Familiale Pflege" bietet erneut einen Kurs für pflegende Angehörige an. Die Pflegetrainerinnen unterstützen Familien in ihrer Situation und beraten sie individuell. Hauptinhalte des Kurses, der am Dienstag, 29. Mai, beginnt, sind: Was ist ein Dekubitus und wie kann man ihm vorbeugen? und: Wie kann der Pflegende seinen pflegebedürftigen Angehörigen mobilisieren, ohne sich selbst körperlich zu sehr anzustrengen? Darüber hinaus wird es um Inkontinenz und die Anwendung geeigneter Hilfsmittel gehen. Die Termine sind am 29., 30. und 31. Mai, jeweils ab 20 Uhr im St. Rochus Krankenhaus in Steinheim. Dieses kostenfreie Angebot ist unabhängig vom ambulanten Pflegedienst und soll diesen in keiner Weise ersetzen. Im Gegenteil: Ein ambulanter Pflegedienst ist häufig wichtiger Bestandteil des familialen Pflegenetzwerkes. Der Kurs soll Angehörigen unter anderem Sicherheit vermitteln für Situationen, in denen der Pflegedienst nicht anwesend ist.

Foto: KHWE

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Sport
Freitag, 25. Mai 2018 06:59 Uhr
DSGVO: KSB möchte Vereine zum Thema „Datenschutz“ und „Recht am eigenen Bild“ informieren
Freitag, 11. Mai 2018 07:33 Uhr

Kreis Höxter (red). Wer in Verbindung mit einer Kindertageseinrichtung schon Kleinkinder an den Sportverein heranführen will, dem kann das Format „Kinderbewegungsabzeichen – KiBAZ“ empfohlen werden. Einen Kennenlern-Workshop zu diesem Thema bietet jetzt der Kreissportbund Höxter am 7. und 8. Juli an; Anmeldungen nimmt ab sofort die KSB-Geschäftsstelle unter www.ksb-hoexter.de/anmeldung an. 

Das Kinderbewegungsabzeichen (Kibaz) ist ein innovatives Bewegungsangebot in Sportvereinen und Kitas, das drei bis sechsjährige Kinder spielerisch und ihrem Alter entsprechend für Bewegung, Spiel und Sport begeistert. Kibaz ist ein praxiserprobtes Veranstaltungsformat für die Vereinsarbeit. Es richtet sich speziell an die Zielgruppe der 3- bis 6-jährigen Kinder und ist mit überschaubaren Aufwand und gängigen Materialien umsetzbar. Wichtig ist, dass die Veranstalter des KiBAZ die Sportvereine sind, Kitas sollten mit diesen Vereinen kooperieren.

Die Inhalte des zweitägigen Seminars sind: Grundidee und pädagogische Ausrichtung, das Baukastenprinzip kennenlernen, praktische Auseinandersetzung mit ausgewählten Bewegungsaufgaben, der Bewegungsparcour (Laufen, Rollen, Werfen, Balancieren und kreativ sein), Spaßorientierte sportmotorische Förderung, Kindgerechte und altersdifferenzierte Bewegungsaufgaben ausgerichtet auf die fünf Bereiche der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung, Eckpunkte der Planung, Durchführung und Auswertung sowie eigene weiterführende Umsetzungsideen entwickeln.

Montag, 07. Mai 2018 08:51 Uhr

Kreis Höxter (red). In der vergangenen Woche wurden im Kreis Höxter die Halbfinalspiele im Kreisspokal ausgelosten. Pfingstsamstag, den 19. Mai, treffen ab 15 Uhr der FC Nieheim und die SpVg. Brakel sowie der Sieger des Spiels TiG Brakel/SV Dringenberg auf den FC Blau-Weiß Weser aufeinander. Dann diesjährige Endspiel findet am Mittwoch, den 30. Mai, um 18:30 Uhr in Scherfede statt.

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Panorama
Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr
Gandersheimer Domfestspiele: „Ode an die Freude“ vor der Stiftskirche mit dem „Fest der Chöre“
Donnerstag, 24. Mai 2018 07:49 Uhr

Detmold (red). Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe bietet einen neuen Masterstudiengang in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold und dem Zentrum für Musik- und Filminformatik (ZeMFI) an: Audiovisual Arts Computing. Der Studiengang lotet die Möglichkeiten der Informatik und der Mensch-Maschine-Interaktion im Anwendungsfeld der audiovisuellen Künste aus, sowohl auf technologischer als auch auf künstlerischer Ebene. 

Die Masterstudierenden lernen neue Entwicklungen kennen und erwerben spezialisierte Informatik-Kenntnisse, zum Beispiel in den Bereichen Computergrafik oder Animation, Musikgenerierung, Klangsynthese und Interface Design. Die Studierenden setzen sich nicht nur mit der Nutzung von Technologie im künstlerischen Kontext auseinander, sondern lernen auch neue mediale Darstellungsformen zu entwickeln. Denn das Potential für innovative Medienformen und einen kreativen Umgang mit den neuen technischen Möglichkeiten ist groß: Beispiele des neuen Medientyps reichen von interaktiven Comics und Hörbüchern über interaktive Installationen für Museen, Messen oder Events bis hin zu künstlerischen Projekten. Studierende, die eine Spezialisierung im Bereich Musik wählen, erhalten Instrumentalunterricht und weiteren Unterricht aus dem Fächerangebot der Hochschule für Musik Detmold.

Absolventinnen und Absolventen können in folgenden Bereichen tätig werden: In der Entwicklung von Applikationen und Interfaces für Kunst- und Musikschaffende, in der Entwicklung von Grundlagentechnologien und Frameworks für interaktive Kunst und Medien, in gemeinsamen künstlerischen Projekten mit Komponisten, Musikern, Medien- oder Videokünstlern und in raumgreifenden interaktiven Installationen für Messen, Kulturinstitutionen, Museen und Events. Des Weiteren können sie immersive Medien im öffentlichen Raum konstruieren, sich mit Sonifikation und der Visualisierung großer Datenmengen auseinandersetzen, den Entwurf von Szenarien und Klangwelten für crossmediale und transmediale Erzählformen erstellen und interaktive Medien im Gaming, Infotainment und im Web einsetzen.

Der Studiengang richtet sich an Studierende mit Bachelorabschluss in den Bereichen Informatik, audiovisuelle Künste, Medien- oder Musikproduktion. Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist eine Eignungsprüfung. Studierende, die sich für eine Spezialisierung im Bereich Musik entscheiden, müssen ihre musikalische Eignung durch eine zusätzliche Prüfung nachweisen. Die Bewerbung für das Wintersemester 2018/19 läuft bis zum 31. Juli 2018.

Das Zentrum für Musik- und Filminformatik

Das Zentrum für Musik- und Filminformatik wurde im April 2013 in Kooperation zwischen der Hochschule OWL und der Hochschule für Musik Detmold eröffnet. Im Fokus steht die musikalische Mensch-Maschine-Interaktion, ein derzeit einmaliges Forschungsgebiet. Grundlage des Zentrums ist die gemeinsame Stiftungsprofessur Musikinformatik, die ebenfalls im April 2013 besetzt wurde. Seit Herbst 2014 ist das Zentrum maßgeblich an einem größeren Verbund beteiligt: Gemeinsam mit der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold hat die Hochschule OWL das „Kompetenzzentrum Musik – Edition – Medien“ gegründet, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als eines von deutschlandweit nur drei neuen Zentren für Digitale Kulturwissenschaften mit 3,2 Millionen Euro gefördert wird. Hier entwickeln Expertinnen und Experten aus der Musik- und Medienwissenschaft sowie der Informatik eine Software, mit der unter anderem Noten digital erfasst und bearbeitet werden können. 

Weitere Informationen finden Studieninteressierte hier: www.cemfi.de/aac

Foto: cemfi

Mittwoch, 23. Mai 2018 17:21 Uhr

Holzminden (r). Unter dem Motto „Einkaufen und Erleben“ lädt die Stadtmarketing Holzminden GmbH an Fronleichnam gemeinsam mit dem Werbekreis Holzminden zu einem ganz besonderen Shoppingtag in die Obere Strasse in Holzminden ein. Ob Kanu-, Mountainbike fahren oder wandern, Freizeitanbieter der Region zeigen, auf welch unterschiedlichste Weise ein Sommer an der Weser verbracht werden kann.

Kleine und große Gäste dürfen sich über einen besonderen Aktionsstand der Niedersächsischen Landesforsten gemeinsam mit dem Wildpark Neuhaus freuen. Fühlkisten, ein Quiz und eine Stempelaktion bringen den wilden Solling direkt in die Holzmindener Fußgängerzone. Während die Großen shoppen, lockt für die Kleinen ein schönes Kinderprogramm. Mehrere Aktionen wie Kindertattoos, Kinderschminken und Sandsäckewerfen mit dem Studienkreis lassen keine Langeweile aufkommen.

Erlebnis wird auch bei den Erwachsenen an diesem Tag groß geschrieben, denn für den Adrenalinkick für Zwischendurch gibt es ein besonderes Highlight. Der „Bungeerun“ garantiert jede Menge Spaß. Hier heißt es Kräfte und Ausdauer messen. Wer es schafft das Klettkissen schneller als sein Gegner auf die andere Seite zu befördern, gewinnt. Klingt einfach, aber wenn man an einem Gummiseil befestigt ist, ist das gar kein so leichtes Unterfangen.

Damit auch Augen- und Gaumenschmaus nicht zu kurz kommen locken ein paar Stände des Bunten Marktes der Düfte und Aromen mit Ihrem Angebot, so kann beispielsweise der köstliche Riedel’s Ketchup in allen seinen Variationen genossen werden. Wen so ein actionreicher Tag dann hungrig macht, sollte unbedingt einen Abstecher zum „Foodtruck 3 Stars“ machen und sich einen leckeren Burger holen. Achten Sie nur darauf sich dann rechtzeitig wieder vor dem Geschäft „Fairkauf“ einzufinden, denn die Tanzvorführung des ADTV Tanztreff Janzen sollten Sie auf keinen Fall verpassen. Ab 16:00 Uhr präsentieren die „Dance4Fans Teens“ ihre neueste Videoclip-Dancing Show nach einem Medley von Stars wie FloRida, Olly Murs und den Bodybangers. Danach tritt die Gruppe „Jumping Jacks“ mit ihrer Show „We Are Legend“ auf. Augen- Gaumenschmaus, vielfältige Aktionen und jede Menge Spaß – so lässt sich ein Shoppingtag in Holzminden so richtig genießen.

Tanzaufführung des ADTV Tanztreffs Janzen

Norbert Janzen, Inhaber vom ADTV Tanztreff Janzen, freut sich drei seiner Tanzgruppen zum WeserSommer schicken zu können. Es tanzen die „Jumping Jacks“ mit ihrer Show „We Are Legend“. Weiterhin zeigen die Dance4Fans Kids zwei Vorführungen nach Titeln von DJ Snake & Jax Jones. Die Dance4Fans Teens präsentieren ihre neueste Videoclip-Dancing Show nach einem Medley von Stars wie z.B FloRida, Olly Murs und den Bodybangers. Verantwortlich für die Einstudierungen des Tanztreffs Janzen ist Carina Meissner.

 

Mittwoch, 09. Mai 2018 08:44 Uhr

Paderborn (red). Den Aufstieg haben sie schon sicher, um die Meisterschaft wird noch gekämpft: so oder so wird der SC Paderborn 07 am kommenden Samstag, 12. Mai, gemeinsam mit der Stadt Paderborn die Rückkehr in die zweite Fußballbundesliga feiern.

„Die Intention der gemeinsamem Veranstaltung vom SC Paderborn 07 und der Stadt Paderborn ist es ein Fest für alle Paderbornerinnen und Paderborner auf die Beine zu stellen“, erklärt Jens Reinhardt, Marketingchef der Stadt Paderborn. Daher sei es der ausdrückliche Wunsch des Bürgermeisters Michael Dreier gewesen den Erfolg der Mannschaft zentral im Herzen der Stadt auf dem Rathausplatz zu feiern.

Dies begrüßt auch Martin Hornberger, Geschäftsführer des SC Paderborn: „Wir wollen die Marke SC Paderborn 07 nutzen, um den Stadtnamen weiter nach außen zu tragen. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass wir uns mit der Mannschaft vor dem Rathaus präsentieren dürfen.“

Für die Veranstaltung wird es keine Einlasskontrollen geben, aber für ausreichend Sicherheitsmaßnahmen am Samstag sei dennoch gesorgt, ergänzte Udo Olschewski, Leiter des Ordnungsamtes der Stad Paderborn. Am Samstag haben alle Paderbornerinnen und Paderborner ab 13.30 Uhr die Möglichkeit das letzte Spiel der laufenden Saison gegen den SC Fortuna Köln auf dem Rathausplatz zu verfolgen. Auf einer großen LED-Wand wird das Spiel live übertragen. 

Das Warten auf die Mannschaft wird durch Ausschankbetriebe und Imbissbuden sowie ein buntes, musikalisches Programm des Bundesschützenmusikkorps Elsen verkürzt.

Ab 18 Uhr übernimmt Jürgen Lutter, Stadionsprecher des SC Paderborn 07, die Moderation auf dem Rathausplatz.

Nach dem Eintreffen der Mannschaft, wird sich diese zunächst in das Goldene Buch der Stadt eintragen und anschließend auf der Bühne vor dem Rathaus ausgiebig feiern.

Auch die Geschehnisse im Rathaus werden auf der Leinwand live übertragen, wie es schon 2014 beim sensationellen Aufstieg in die erste Fußballbundesliga der Fall war. 

Ab 12.30 Uhr fahren die Busse nicht mehr am Rathaus durch die Fußgängerzone.

Foto: Symbolfoto

Dienstag, 08. Mai 2018 06:19 Uhr

Region (red). Am Schlagwort „Digitalisierung“ kommt heute niemand mehr vorbei. Kein Lebens- und Arbeitsbereich kann sich dieser immer schneller fortschreitenden Entwicklung der Datenerfassung und -verarbeitung entziehen. Ganze Wirtschaftsbereiche stehen vor der Herausforderung, sich darin neu zu erfinden. Damit einher geht auch eine stark wachsende Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, die diesen Transformationsprozess aktiv gestalten. Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Hochschule OWL) hat diesen Bedarf früh erkannt und bietet neben klassischen Studienangeboten auch neu konzipierte Studiengänge an, die die Studierenden gezielt für die neuen Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereiten und so zu gefragten Expertinnen und Experten ausbilden. Insbesondere der Studiengang „Precision Farming“, der ab dem Wintersemester 2018/19 erstmals angeboten wird, verdeutlicht diesen innovativen Ansatz. 

Neben der Digitalisierung setzt die Hochschule OWL bei der Ausrichtung ihres Studienangebots auch auf das für die Wirtschaft bedeutende Thema Nachhaltigkeit sowie auf eine konsequente Berücksichtigung der Bedürfnisse der regionalen und überregionalen Wirtschaft. Das Centrum Industrial IT (CIIT) auf dem Campus oder die SmartFactoryOWL, eine gemeinsame Einrichtung der Hochschule und der Fraunhofer Gesellschaft, sind Ausdruck eines neuen Schöpfergeistes im Teutoburger Wald und die Antwort auf einen Mangel an hochqualifizierten Fachkräften, vor allem im Mittelstand. 

Der neue Studiengang „Precision Farming“ trägt den übergeordneten Themen Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Wertschöpfung mit Hilfe einer konsequenten Digitalisierung Rechnung. Eine nachhaltige Landwirtschaft mit mehr Ertrag aber weniger Ressourceneinsatz, speziell hinsichtlich Düngung und Pflanzenschutz, sind eine Kernforderung aus Gesellschaft und Politik. „Precision Farming“, also eine „digitalisierte Landwirtschaft“, die intelligent alle verfügbaren Informationen erfasst, verarbeitet und schließlich nutzt, ist hierzu unabdingbar. 

In den USA wird „Precision Farming“ auf Basis geodatenbasierter Daten bereits im großen Stil in der Agrarbranche genutzt. In Deutschland allerdings liegen vielerorts fruchtbare Böden in einer „digitalen Brache“. Denn eine Vielzahl von Daten zu Vegetation, Boden und Klima wird zwar erhoben, aber oft noch nicht detailliert und präzise ausgewertet. Es fehlt vielen Fachkräften noch ein fundiertes, digitales Know-how. An dieser Stelle setzt „Precision Farming“ an und qualifiziert landwirtschaftlich interessierte Studierende dazu, das Feld unter Nutzung aller relevanten Daten noch ökonomischer und nachhaltiger zu bewirtschaften.

„Mit ‚Precision Farming‘ haben wir deutschlandweit ein Alleinstellungsmerkmal. Wir suchen motivierte Menschen mit Liebe zur Landluft und Interesse an Technik und Digitalem, die mit uns einen neuen Pfad in der Landwirtschaft beschreiten wollen“, betont Studiengangsinitiator Professor Burkhard Wrenger. +++ Die Rolle der Landwirte wird sich aufgrund des vermehrten Einsatzes autonomer bzw. hoch automatisierter Maschinen zu noch mehr analysierender und planender Arbeit wandeln, mit Schwerpunkten in Management und Optimierung der Betriebs- und Ablaufplanung. Voraussagen zum optimalen Erntezeitpunkt, die punktuelle Düngemittelsteuerung sowie der bedarfsgerechte Pflanzenschutz sind deshalb nur einige Innovationen der landwirtschaftlichen Praxis, die im Studiengang „Precision Farming“ am Standort Höxter vermittelt werden. Gleiches gilt für alle Logistikprozesse und Verbesserungspotenziale in Bezug auf Arbeitskraftplanung und Ressourceneffizienz mit Unterstützung von Big Data und Cloud-Lösungen. So können zum Beispiel die Arbeit mit digitalen Karten der einzelnen Ackerschläge, die eine exakte Planung der Bewirtschaftungsmaßnahmen erlauben, sowie der Einsatz von Kameras und Sensoren, die Unkraut und Stresszustände (Nährstoffmangel, Wassermangel, Krankheiten) der Ackerbaupflanzen erkennen, die Entscheidungsprozesse im Anbau erleichtern.

Der Bachelor-Studiengang beinhaltet vier fachliche Schwerpunkte: Agrarwissenschaften, Informatik und Digitalisierung, Mechatronik und Automatisierung sowie Umweltinformationssysteme. Als Regelstudienzeit sind sieben Semester angesetzt. Die Absolventinnen und Absolventen werden zukünftig Aufgaben in landwirtschaftlichen Betrieben, Dienstleistungsunternehmen und bei Herstellern von Agrarmaschinen übernehmen. Sie planen und entwickeln landwirtschaftliche Produktions- und Haltungsanlagen, werten Daten aus und unterstützen und verantworten landwirtschaftliche Entscheidungsprozesse. 

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Hochschule OWL mit einer Anschubfinanzierung über drei Millionen Euro für die beiden neuen Studiengänge „Precision Farming“ und „Freiraummanagement“ am Standort Höxter. Wer sich für ein innovatives Studium an der Hochschule OWL interessiert, kann sich ab sofort in den zulassungsfreien Studiengang „Precision Farming“ einschreiben. Der Bewerbungszeitraum endet am 15. Juli 2018.

Weitere Informationen unter: www.hs-owl.de/precisionfarming

Foto: Forum Moderne Landwirtschaft

 

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