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Freitag, 06. Februar 2026 Mediadaten
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Holzminden. Wer einen Blick hinter die Kulissen des Vitalzentrums wirft, erkennt schnell: Homecare bedeutet weit mehr als die Lieferung von Hilfsmitteln. Es geht um persönliche Betreuung, Vertrauen und darum, Menschen in schwierigen Situationen bestmöglich zu unterstützen. Ein Beispiel dafür ist die Arbeit von Kai Billerbeck, der im Außendienst Pflegeeinrichtungen betreut und dabei täglich mit unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert ist. 

Kai Billerbeck ist regelmäßig in Pflegeeinrichtungen unterwegs und besucht die Wohnbereiche, um dort gemeinsam mit den Pflegefachkräften den Bedarf der Bewohner zu erfassen. Dabei werden Rezepte entgegengenommen, Versorgungen abgestimmt und individuell geprüft, welche Hilfsmittel notwendig sind – sei es bei Inkontinenz, Kathetern oder speziellen Rollstühlen. 

Gerade diese enge Zusammenarbeit macht den Unterschied: „Ein Ansprechpartner, ein Gesicht – eine Vertrauensperson“, beschreibt Billerbeck seine Aufgabe. Für viele Patienten und Pflegekräfte sei es wichtig, jemanden zu haben, der nicht nur fachlich berät, sondern auch Sorgen und Nöte ernst nimmt. Das Homecare-Team versteht sich als „Kümmerer“, die ganzheitlich hinschauen und umfassend unterstützen. 

Beratung, Schulung und neue Lösungen 

Das Vitalzentrum betreut nicht nur Altenheime, sondern auch Wohngemeinschaften, Einrichtungen, Praxen, Kliniken, Residenzen und ist somit auch Ansprechpartner für Pflegedienste. Jede Woche werden die Einrichtungen angefahren, um Versorgungsabläufe zu überprüfen und neue Ideen oder Hilfsmittel einzubringen. Neben der Beratung gehören auch Schulungen fest zum Alltag, beispielsweise zur fachgerechten Anwendung eines Hilfsmittels. 

Das Vitalzentrum ist dabei ein Vollversorger: von Wundversorgung über Inkontinenzmittel bis hin zu Spezialrollstühlen, Bandagen und Orthesen. 

Wundversorgung braucht Feingefühl 

Ein besonderer Schwerpunkt ist auch die professionelle Wundversorgung. „Sich die Wunde eines Patienten anzuschauen, ist etwas sehr Intimes und meist schmerzlich. Es bedarf viel Feingefühl und eine enorme Fachexpertise, um den Patienten im Ganzen zu sehen und bestmöglich zu versorgen“, erklärt Wundexpertin Bianca Mrutzek. Sie betont: „Wir kleben nicht einfach ein Pflaster auf eine Wunde – wir stellen sicher, dass sie mit den richtigen Materialien versorgt wird, immer in Übereinstimmung mit den behandelnden Ärzten.“ Zudem stellt das Vitalzentrum bei jeder Versorgung eine lückenlose Wunddokumentation für Einrichtungen und Ärzte bereit. 

Mehr als 2.000 Produkte für individuelle Versorgung 

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die umfassende Homecare-Betreuung. Dazu zählen enterale Ernährung, Diabetesversorgung, Dekubitusprophylaxe sowie Stoma- und Inkontinenzversorgungen sowie Orthesen und Rollstühle. Mehr als 2.000 Produkte stehen zur Verfügung, sodass Patienten unabhängig von Herstellern individuell versorgt werden können. 

Ein großer Vorteil ist die enge Verzahnung aller Beteiligten: Pflegekräfte, Angehörige, Ärzte, Kostenträger und das Homecare-Team arbeiten Hand in Hand. Auch Kommunikation, Schulungen und Dokumentation übernimmt das Vitalzentrum. „Durch die interdisziplinäre Arbeit in unserem Sanitätshaus können wir eine bestmögliche Versorgung der Kunden sicherstellen“, so Bianca Mrutzek. 

Abwechslung, Verantwortung und Lebensfreude 

Für Kai Billerbeck ist der Beruf vor allem eines: abwechslungsreich. Kein Tag ist wie der andere. Immer wieder stehen neue Aufgaben an und es geht darum, für jeden Patienten die passende Lösung zu finden. Fortbildungen gehören deshalb selbstverständlich dazu.

Besonders bewegend seien die Momente, in denen eine richtige Versorgung Lebensqualität zurückbringt – etwa wenn ein Kunde einen Rollstuhl ausprobiert und dadurch neuen Lebensmut gewinnt. Auch das Lachen eines Kindes oder die Dankbarkeit der Kunden zeige, warum sich dieser Einsatz lohnt. 

Weitere Informationen zum Vitalzentrum gibt es unter www.vitalzentren.com sowie über Instagram und Facebook.

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