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Samstag, 13. Januar 2018 10:20 Uhr

Realschule wird saniert – Konzept steht: Teilumzug der Schüler in „ alte Grundschule“ in der Lehmkuhle

v.l. Bürgermeister Vidal, Herbert Müller ( UWG), Rektor Thomas Novian, Kon-Rektorin Patricia Arendes-Meyn, Thomas Menne ( CDU) Wolfgang Kukuk ( SPD) und Kämmerer Dietmar Becker

 

Nieheim (jg). Nachdem die Grundschule in das ehemalige Gebäude der Hauptschule am Holsterberg erfolgreich umgezogen  und der Umbau als multifunktionales Gebäude erfolgreich abgeschlossen ist, wird das nächste „Großprojekt“ gestartet.

Bürgermeister Rainer Vidal und Kämmerer Dietmar Becker unterrichteten gestern sowohl die Pressevertreter in einer Pressekonferenz als auch das Lehrerkollegium, den Hausmeister und die Sekretärin der Peter- Hille Realschule über die geplanten Maßnahmen.

Insgesamt 5,1 Millionen Euro werden in den nächsten zwei Jahren für die Komplettsanierung der Peter-Hille-Realschule ausgegeben. „Die Besonderheit bei dieser Maßnahme wird sein, dass die baulichen Maßnahmen während des laufenden Schulbetriebs erfolgen, anders als bei der jetzigen Grundschule,“ betonte Bürgermeister Vidal. „Die Baumaßnahmen werden sich in zwei Bauabschnitte aufteilen“, erklärte er weiter. Der erste Bauabschnitt betrifft die  Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 8 (ca. 250 – 280 Schüler), diese werden in dem Zeitraum das ehemalige Grundschulgebäude in der Lehmkuhle als künftigen Schulstandort einnehmen. Beginnen soll diese Maßnahme im Frühjahr/Sommer 2019.

Im Anschluss (Mitte 2020) werden dann die Klassen 9- 10 die Verlegung in die ehemalige Grundschule vornehmen. Der Grund für diese lange Vorbereitungszeit laut Vidal: „Man muss einiges vorbereiten und man kann durch die frühzeitigen Ausschreibungen finanzielle Vorteile bekommen.“ Die Finanzierung in den Schulstandort Nieheim erfolgt über ein zinsfreies Darlehen aus dem Programm „ Moderne Schule, Gute Schule 2020“ und dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz II, sowie Teilbeträgen der allgemeinen Investitionspauschale der Jahre 2018 – 2021, erklärte der Stadtkämmerer Dietmar Becker. Die jährliche Tilgung der Kreditfinanzierung erfolgt über die Schulpauschale (jährlich 300.000 EUR) in den nächsten zehn Jahren.  Begeistert  über die Zustimmung der Politik und Verwaltung ist die Schulleitung, Rektor Thomas Novian und Konrektorin Patricia Arendes-Meyn. „Es gibt vieles zu organisieren, sei es von Stundenplanung, Einteilung der Lehrer und Einteilung der vorhandenen Ressourcen, wie Beamer, etc. die für den Umzug in die alte Grundschule von Nöten sind, damit genauso wie jetzt hier an der Peter-Hille Realschule die Lernsituationen beibehalten bleiben und die Qualität des Unterrichts sofort geführt werden kann wie bisher“, betonte der Rektor.  „Es wird keinerlei Defizite im Unterricht geben“, versprach der Lehrer.

Die Politik, vertreten durch Thomas Menne ( CDU), Wolfgang Kukuk ( SPD) und Herbert Müller ( UWG) sind stolz darauf, dass sich der Stadtkämmerer und Bürgermeister so für den Erhalt des Schulstandorts Nieheim einsetzen und Kämmerer Dietmar Becker durch die gewonnenen Erfahrungen als ehrenamtlicher Bauleiter des multifunktionalem Schulgebäude der Grundschule nun das nächste Projekt vornimmt. „ Das neue Schulgebäude, soll Anfang 2021 im neuen Glanz erstrahlen“, betonte Vidal und würde dann Peter-Hille-Realschule 4.0 heißen, unterstrich er lachend. Es werde eine vollständige Erneuerung der Boden-, Wand-, und Deckenflächen geben, sowie die technischen Voraussetzungen (Heizung, Sanitär, Elektro, Brandmeldeanlage) werden komplett erneuert. Auch energetisch werde auf die neuesten Mittel zurückgegriffen und eingebaut, so der Kämmerer.

 

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